Bei HOLO-VOICES steht die gesamte Lebensgeschichte der Überlebenden im Fokus. Um ihr Leben und seine Brüche und Kontinuitäten begreifen zu können, bedarf es der historischen Kontextualisierung. Diese wird in Form von Begleitausstellungen gesichert. Die Lebensschicksale und das Grauen der Shoah werden inhaltlich miteinander verbunden und geben Einblicke in die persönlichen Schicksale von Überlebenden. Hinzu kommen biographische Informationen zu den Überlebenden, die für HOLO-VOICES interviewt wurden. Alle Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, HOLOVOICES mit ihrer Klasse oder Stufe zu besuchen. Die pädagogische Begleitung wird durch den Verein ZWEITZEUGEN sichergestellt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die (Über)Lebensgeschichten von Zeitzeugen der Shoah für nachfolgende Generationen als mahnendes und dauerhaftes Beispiel zu bewahren. ZWEITZEUGEN unterstützt auch die Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs.
Mit Blick auf das erklärte Ziel der Landesregierung, allen Schülerinnen und Schülern während ihrer Schullaufbahn den Besuch eines NSErinnerungsortes zu ermöglichen, sehen wir HOLO-VOICES als hilfreiche Ergänzung des vielfältigen Angebotes der bereits etablierten Mahn- und Gedenkstätten (https://www.nsgedenkstaetten.de/nrw ). HOLO-VOICES bietet europaweit einzigartig die Möglichkeit, mit Hilfe modernster KI-Technologie in den direkten Austausch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu kommen und ist somit ein starkes ergänzendes Angebot zu dem der Gedenkstätten.
Wir möchten dazu ermutigen, dass möglichst viele Schulen das Angebot wahrnehmen und HOLO-VOICES besuchen. Weitergehende Informationen zu HOLO-VOICES finden Sie auf www.holo-voices.de.